EBA

Die EBA (Erstversorgung, Beobachtung, Aufnahme) ist eine gemeinsame Einrichtung der Anstaltsleitung und dient der Erstversorgung von Notfalls- und SpontanpatientInnen aus den Bereichen der Inneren Medizin (Universitätsklinik für Innere Medizin), der Neurologie (Universitätsklinik für Neurologie) und der Radiologie (Universitätsklinik für Radiologie) rund um die Uhr. Die medizinische Verantwortung obliegt der jeweiligen Klinikleitung. Zusätzlich zur Erstversorgung von NotfallspatientInnen erlaubt die EBA über eine vertiefte Diagnostik die Feststellung der Anstaltsbedürftigkeit von PatientInnen mit akuten Beschwerden mit oder ohne Zuweisung vorwiegend aus dem Gebiet Graz Ost. Ausgenommen sind geplante Zuweisungen und Transferierungen. Deren Aufnahme  erfolgt direkt an den unterschiedlichen Abteilungen. Die EBA (=Notaufnahme) ist auch nicht für die Abklärung und Behandlung von PatientInnen mit chronischen Erkrankungen gedacht. Diese sollten im niedergelassenen Bereich oder an Spezialambulanzen erfolgen.
Die EBA umfasst einen Untersuchungsbereich mit fünf Untersuchungskojen sowie einem Schockraum, zusätzlich je einen Raum für Sonographie und Notfallsendoskopie, Administration und drei Wartebereiche. Weiteres verfügt die EBA über einen Beobachtungsbereich mit acht Betten. Hier können PatientInnen für maximal 24 Stunden monitorisiert und behandelt werden. Für erweiterte Diagnostik ist ein Computertomograph, ein MR-Gerät, ein konventionelles Röntgen und ein Notfallslabor vorhanden. Für neurologische Erkrankungen steht 24 Stunden / 7 Tage die Woche eine Fachärztin / ein Facharzt zur Verfügung welche/r von einer Ärztin / einem Arzt in Ausbildung unterstützt wird. Sie betreuen im Durchschnitt etwa 25 neurologische AkutpatientInnen pro Tag, an Spitzentagen sind es bis zu 40, wovon etwa jede / jeder Fünfte stationär aufgenommen wird.
 
Letzte Aktualisierung: 10.12.2013