Arbeitsgruppe für Bewegungsstörungen

Bei unseren Projekten handelt es sich großteils um klinische Forschung mit dem direkten Ziel, die Diagnostik und Therapie verschiedener Bewegungsstörungen zu verbessern. Derzeit führen wir diesbezüglich unter anderem eine prospektive Datenerfassungsstudie (PROMOVE) zur Evaluierung von Früherkennungszeichen und Progressionsmarkern der Parkinsonkrankheit, verschiedener Tremorsyndrome und Dystonien durch. Im Vordergrund stehen dabei einerseits moderne apparative Untersuchungsmethoden (Magnetresonanztomographie etc.), andererseits aber auch die Erfassung nichtmotorischer klinischer Symptome (z.B. Geruchsstörung oder neuropsychologische Dysfunktionen) sowie Laborparameter. Ein weiteres Forschungsinteresse besteht in der Anwendung elektrophysiologischer Methoden einschließlich der transkraniellen Magnetstimulation (TMS) zur Klärung der Pathophysiologie verschiedener Bewegungsstörungen. TMS ist eine relativ neue, nicht-invasive, elektrophysiologische Methode, bei der mit Hilfe starker Magnetfelder Bereiche des Gehirns sowohl stimuliert als auch gehemmt werden können. Damit ist die TMS ein nützliches Werkzeug in der neurowissenschaftlichen Forschung. Weiters arbeiten wir an der Entwicklung elektrophysiologischer diagnostischer Verfahren. Hierbei liegt unser derzeitiges Interesse unter anderem an der Entwicklung und Evaluierung von elektrophysiologischen Diagnose-Kriterien zur Erkennung des psychogenen Tremors.

 
    Letzte Aktualisierung: 03.02.2015